Wir sind eingezogen!

Von Beginn an haben wir von einem offenen Haus geträumt. Gemeinsam mit vielen Sponsoren und Spendern ist uns das Unglaubliche gelungen: Wir sind eingezogen!

„Projekt Alice“ ermöglicht selbstbestimmtes Leben

Johann Lorentz ist Vater von Zwillingen und einer Tochter namens Alice, die mit Down-Syndrom geboren wurde. Seine Frau starb vor 24 Jahren mit 45 an Krebs. Der Niederösterreicher sah sich also damit konfrontiert, drei Kinder alleine aufzuziehen. Seine größte Sorge galt Alice, die heute 33 ist, und der Frage: „Wie wird mein Kind leben, wenn ich mich nicht mehr um sie kümmern kann wie bisher?“

So hat er das „Projekt Alice“ ins Leben gerufen, das ein betreutes, doch selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung ermöglichen soll. Lorentz kämpfte für die Realisierung der Idee – die nun fast fertig umgesetzt ist! Durch zahlreiche Spenden und Unterstützer wurde Alices Elternhaus im niederösterreichischen Neulengbach zu einer betreuten Wohneinrichtung umgebaut, die diesen März eröffnet wurde. Jugend am Werk kümmert sich dort aktuell um sechs junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Eine Erweiterung des Projekts, für die noch finanzielle Unterstützer gesucht werden, soll folgen.

Projekt Alice geht in die Endphase

Hans Lorentz und seine Tochter Alice erhielten Besuch von Schauspieler und Kabarettist Roland Düringer. Er unterstützt das „Projekt Alice“, ein Wohnprojekt für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, mit Benefizveranstaltungen, Ideen und Gesprächen und besuchte nun das erste Mal nach dem Spatenstich die Baustelle.

Optionen wurden besprochen

Düringer erkundigte sich über den aktuellen Stand und besprach mit Hans Lorentz verschiedene Optionen, wie es mit dem Bau vorangehen könne. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist die weitere Finanzierung. „Wir stehen in der Endphase, 80 Prozent sind schon fertig, für die restlichen 20 Prozent fehlen noch 250.000 Euro. Wenn alles gut geht, könnten die Wohnungen schon im Frühjahr nächsten Jahres bezogen werden.“, fasste Lorentz zusammen.

Düringer wies auf einen wichtigen Aspekt hin: Je früher Nutzen aus dem Haus gezogen werden könne, desto früher und länger könne man davon profitieren, ansonsten bestünde auch die Gefahr, dass bei Verzögerungen am Bau Schäden entstehen. Lorentz erläuterte, dass der Bedarf nach den Wohnungen gegeben ist. In vertrauter Umgebung in der Nähe der Angehörigen bleiben, dennoch eigenständig und gleichzeitig betreut leben zu können, das alles bietet das barrierefreie Gebäude in Zentrumsnähe. Er hofft auf weitere Unterstützer und steht für persönliche Gespräche mit Interessenten gern zur Verfügung.